Bambi
"BAMBI auf der Bühne des Vorstadttheaters ist eine poetisch liebevoll, durchaus ernsthaft, aber auch mit viel Humor erzählte Geschichte über das Erwachsenwerden, über Liebe, Freundschaft, Autorität, das Besitzdenken, den Kreislauf der Natur, den Wechsel der Jahreszeiten, über die Frage nach dem Sinn des Lebens. Das klingt jetzt nach ganz schön viel Tiefgang. Davon sollte man sich aber keinesfalls von einem Besuch der Aufführung abhalten lassen. Denn BAMBI ist in allererster Linie beste Theaterunterhaltung"
TagesWoche, 19.11.2013
 
Volpone oder der Fuchs
"Das böse Lehrstück vor dem venezianischen Canale-Grande-Bühnenprospekt bietet fette Personagen, in die sich die Hexenkessel-Mannschaft lustvoll und mit vollem Körpereinsatz hineinfallen lässt. Vor allem Tobias Schulze als gierig-schmieriger Rechstverdreher und Michael Schwager als geifernder Sabbergreis Corbaccio machen feinste Commedia."
Zitty, 15/2013
 
"Um die Gier im Turbokapitalismus zu zeigen und die Aktualität des Stückes zu beweisen, müssen aber keine modernen Banker oder Heuschrecken über die glitschige Holzbühne laufen. Die Personen entlarven sich in ihrem Zynismus von selbst als zeitloses Monster einer von allen Werten verlassenen unmoralischen Gesellschaft. (...) Die Welt ist ein Tollhaus und das Theater, wenn es denn so gut gemacht ist wie hier, zeigt uns wie sie funktioniert: als ein Spiel von Schein und Sein, bei dem wir nie genau wissen, wer gut ist und wer böse, was wahr und was nur gut gelogen ist und gut gespielt."
Frank Dietschreit, Kulturradio, 01.07.13
 
Der Messias
"Es ist ein Vergnügen zu sehen, wie Reinhard Scheunemann und Michael Schwager sich in die vielen Figuren stürzen und mit wie viel Einfallsreichtum und Geschmack sie das tun. Es ist wahnsinnig komisch, aber nicht albern, denn sie verlieren nie die Basis und die Grundtragik ihrer Figuren, denunzieren sie nicht, sondern spielen ehrlich auch ihre Krisen. "
Rainer Gerlach für www.radio-mensch.de, 21.10.11
 
"Herbeigezaubert werden der liebe Gott und sein treuer Erzengel Gabriel, zum Einsatz kommen große Denker und kühne Weltverbesserer, dazu brave Kamele, feurige Rösser, schwarze und weiße Schafe. Reinhard Scheunemann und Michael Schwager spielen das alles hingebungsvoll, atemlos, hellwach, bis hin zum krachenden Blödsinn. (...) Jürgens hat für die Spielwütigen eine faszinierende gestische Sprache erfunden, Arme und Hände formen Mensch und Tier, die gar nicht auf der Bühne sind, holen kompliziert in sich verschachtelte Ereignisse hervor. Scheunemann und Schwager beherrschen den blitzschnellen Wechsel von Rollen, Stimmungen, Befindlichkeiten, sie stürmen in die Höhen darstellerischen Glücks und versinken in der Tragik des Versagens. "
Der Tagesspiegel, 21.10.11
 
Es war die Lerche
"Michael Schwager (...) verkörpert nicht nur gewitzt den leicht aufgeschwemmten Romeo, sondern schlüpft zudem in die Rolle des Pater Lorenzos. "
Berliner Morgenpost, 23.09.10
 
Der Widerspenstigen Zähmung
"Good old William steht die Commedia-Verkleidung ganz prächtig. Und die formidablen Schauspieler beweisen auf Schönste, dass Sommertheater ein runder Spaß sein kann. "
Zitty, 06.07.10
 
Alte Freunde
"Dem vielschichtigen Gründeln der Autorin setzen Regie und Choreographie eine bewegte Motorik entgegen. Das Publikum gab der Inszenierung und der eindrucksvollen Schauspielkunst gute Punkte und applaudierte freudig. "
Grenz-Echo, 19.04.10
 
"Ulrich Wiggers´ geradlinige Regie hält sich zurück und profitiert von den ausgezeichneten Darstellern, die den etwas stereotyp gezeichneten Typen scharfe Konturen verleihen. (...) während Michael Schwager als der zunächst auftrumpfende, selbstbewusste Theatermann Maarten den ganz «kleinen Menschen» dahinter offenbart. "
Aachener Nachrichten, 19.04.10
 
Der Geizige
"... Michael Schwager presst gierig seinen Schatz als vertrockneter, grau geschminkter Wucherer an sich, sucht immer neue Verstecke aus Angst vor Verlust. So viel Geiz auf dem Dach ist die Höhe. Mit gekonnt verspanntem Körper spielt er den gefühlsarmen Raffer, knurrt, brummt, schreit, stöhnt und bleibt am Ende einsam, während sich Liebende finden. "
Neues Deutschland, 10.07.07
 
Danke für Ihr Vertrauen
"Sicher treffen Annegret Geist und Michael Schwager den richtigen Ton. In bestem Berlinisch hauen Sie sich die Beschimpfungen um die Ohren, agieren ungehemmt und mit sichtlichem Vergnügen."
Neues Deutschland, 23.06.04
 
Drei Schwestern
"...ein Abend ganz aus dem Geiste Tschechows."
Zitty, 6/2003